AKTUELL REGIONAL ÜBER UNS ARCHIV THEMA LINKS KONTAKTE

 AVANTI

Oktober 2001

Avanti Oktober 2001: download der Internetseiten
Avanti Oktober 2001: download im Originallayout 861 Kb

 

INNEN
Stoppt die Angriffe auf Arab-Americans!

Während alle versuchen, sich die Tragödie zu erklären, die sich kürzlich in New York und Washington ereignete, macht sich eine außerordentlich gefährliche Stimmung gegenüber AraberInnen und Arab-Americans bemerkbar. Dies ist zum großen Teil das Ergebnis der unverantwortlicher Berichterstattung in den Medien. Ein hasserfülltes, ignorantes Geschrei von einigen rassistischen PolitikerInnen, RadiomoderatorInnen und von Menschen in unseren Wohnvierteln ist laut geworden.

Beispiel für den die Situation anheizenden, verantwortungslosen Journalismus ist die wiederholte und abgestimmte Behauptung mancher RadiomoderatorInnen, dass Arab-Americans die Anschläge vom 11.9. in verschiedenen amerikanischen Städten gefeiert hätten – eine Behauptung, welche komplett falsch ist.

Die Folge der hasserfüllten, eindeutigen Lügen waren hunderte von Angriffen auf AraberInnen, Arab-Americans und MuslimInnen im ganzen Land. Diese Angriffe reichen von Angriffen auf arabisch aussehende PassantInnen bis hin zu Molotow-Cocktail-Anschlägen auf Moscheen.

Offizielle Organisationen der Arab-Americans berichten von über 200 Angriffen, welche seit dem Anschlag vom 11.09. stattfanden. Unzweifelhaft haben sich weitere Angriffe ereignet.

Rassistische AktivistInnen haben in verschiedenen Städten mit scharfer Munition auf Moscheen wie auch auf Tankstellen und Restaurants von AraberInnen geschossen. In Palo Heights wurde ein Tankwart von jemandem, der ihn für einen Araber hielt, mit einer Machete angegriffen. In Los Angeles soll ein ägyptischer Ladenbesitzer erschossen worden sein.

Viele arabisch-amerikanische Familien schicken aus Angst vor Gewalt ihre Kinder nicht mehr zur Schule. An Universitäten im ganzen Land haben arabische Studierende Angst, den Unterricht zu besuchen. Eine Anzahl islamischer Gottesdienste und sogar arabisch-amerikanische Gebete für die Opfer der Anschläge mussten von bewaffnetem Wachpersonal und Polizei geschützt werden.

Die Angriffe müssen aufhören. Arab-Americans sind unter den Toten im WTC und unter den Rettungskräften, welche verzweifelt versuchen, Überlebende aus dem Schutt zu bergen. Sie trauern wie alle werktätigen AmerikanerInnen um die bei den Anschlägen umgekommenen Menschen. Wir verurteilen die Rolle, welche die Medien bei diesen rassistischen Ausfällen und der Kriegshysterie spielen.

Youth for Socialist Action (USA), 19.9.2001
(www.geocities.com/youth4sa/)
Übersetzung: joe hill

  Berlin:
Kampf gegen Krieg, Entlassungen und Sozialabbau!
Mitgehangen, mitgefangen!
PDS & Krieg
Die Rezession bahnt sich an:
Die Weltwirtschaft nach dem 11. September
Berliner Krise:
Was ist zu tun?
Betrieb & Gewerkschaft
5000 mal 5000
Korporatismus gegossen in Tarifverträge
Österreich:
Gewerkschaft im Visier
Generalstreik gegen Krieg?
Schwerpunkt
Die Folgen des Terroranschlags
„Amerikas neuer Krieg“
Schock und Ausschreitungen nach dem Terroranschlag
Die Labour Party Pakistan zu den Anschlägen
Stoppt die Angriffe auf Arab-Americans
Antifa
Kurzer Sommer der Staatsantifa
Göteborg:
Gerichte verschärfen Urteile
International
Kampf der Barbaren
Der Taliban-Effekt
ArbeiterInnen von VW-Mexiko brechen Lohndiktat
Zur Problematik der Tobin-Steuer
RSB-Berlin
Plattform für Wahlintervention
Aus dem RSB
Herbstseminar des RSB
Antisemitismus und Antizionismus
Und...
14. Dezember 2001
Auf nach Brüssel!
Gewinne & Entlassungen
Der real existierende Kapitalismus
 

 

 
[AKTUELL] [REGIONAL] [ÜBER UNS] [ARCHIV] [THEMA] [LINKS] [KONTAKTE]