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 AVANTI

Oktober 2001

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INNEN
14. Dezember 2001
Auf nach Brüssel!

Im Dezember kommen unter der Ratspräsidentschaft Belgiens die Staats- und Regierungschefs der EU zu ihrem Gipfeltreffen in Brüssel zusammen.
Am 14. Dezember werden wir deshalb gemeinsam mit hoffentlich zahlreichen internationalen GegnerInnen der kapitalistischen „Globalisierung" und des kapitalistischen Projektes EU in der belgischen Hauptstadt demonstrieren. Denn die Welt steht einmal mehr am Scheideweg. Hier die sozialen und politischen Proteste von Seattle, Prag, Davos, Nizza, Göteborg und Genua, dort Terror und Krieg in Bagdad, Nairobi, Belgrad, New York und Washington. Auf der einen Seite Proteste aus Betrieben, Schulen, Flüchtlingsunterkünften, sozialen, ökologischen und politischen Initiativen – von ArbeiterInnen, Jugendlichen, RentnerInnen, Flüchtlingen, Frauen und Männern – die das Ziel einer globalen Gerechtigkeit und Würde des Menschen eint und auf der Strasse zusammenführt. Auf der anderen Seite: die Mächtigen und Rasenden, die über Leichen gehen; Konzerne und Banken, die zum Wohl des Profits unsere Arbeitskraft aussaugen, Menschen dem Hungertod aussetzen und Länder ökologisch und ökonomisch verwüsten; mächtige imperialistische Staaten wie die USA oder die Länder der Europäischen Union, die gigantische Militär-, Polizei- und Geheimdienstapparate weltweit unterhalten und die Welt im Würgegriff halten. Schließlich reaktionäre, religiös-fundamentalistische und faschistische Terrororganisationen, denen das kapitalistische Elend den „menschlichen Staub" zutreibt: Die zahllosen Gebrochenen, Beleidigten und Rachsüchtigen, die nichts mehr zu verlieren haben und die erschreckend leicht ihr eigenes Leben und das anderer, meist Unschuldiger, aufs Spiel setzen und opfern.

FÜR EINE NEUE ANTIKAPITALISTISCHE UND INTERNATIONALISTISCHE BEWEGUNG!

Wir haben die Schüsse von Göteborg und den Mord an Carlo Giuliani in Genua als einen Wendepunkt in den Rahmenbedingungen der „Antiglobalisierungsbewegung" eingeschätzt. Wir haben die Mischung aus Repression, Spaltungsversuchen und Einschmeicheleien als Ausdruck kurzzeitiger Unsicherheit der Regierungschefs und Konzernvorstände angesichts der wachsenden Proteste weltweit halten können.

Nun haben die Terrorangriffe auf New York und Washington so paradox dies auf den ersten Blick erscheinen mag, den Mächtigen diesseits und jenseits des Atlantiks Rückenwind verschafft. Sie wollen die Trauer, Unsicherheit, Angst und Rachegelüste ihrer „Untertanen" für ihren Machterhalt nutzen und sind bereit, alle Furien der Hölle loszulassen: Noch mehr Militär, Polizei und Geheimdienste, noch mehr Konkurrenz, soziale und rassistische Hetze, Bespitzelung und Kontrolle unter der großen Mehrheit der Menschen.

Für uns geht es darum, die Angst und Lähmung, die der Terroranschlag von New York auf der nördlichen Erdhalbkugel hervorgerufen hat, abzuschütteln und gegen Terror und Krieg aktiv und gemeinsam mit vielen Menschen in den Betrieben, Schulen, Wohnstätten und auf der Straße einzutreten. Und es geht uns ebenso darum, dass das Elend der südlichen Erdhalbkugel nicht mehr ignoriert und gleichgültig hingenommen wird, sondern von einer breiten Bewegung auch als unser Problem endlich angegangen wird.

· Nein zum Terror, nein zum Krieg

· Kein Abbau demokratischer Rechte!

· Nein zu Rassismus und Ausgrenzung!

Oskar Kuhn (17.09.2001)

 

Veranstaltungen, Koordinationen und 
Gegenaktivitäten in und um Brüssel:

19. Oktober 2001: Antikapitalistische Demo in Gent gegen den informellen EU-Gipfel. Treffpunkt und Beginn: ST. Pieterstation, 10.00 Uhr in Gent.

19./20. Oktober 2001: Erster Bundesweiter ATTAC-Kongress in Berlin.

09. November 2001: Aufruf des „Internationalen Bundes freier Gewerkschaften" zu einem weltweiten gewerkschaftlichen und betrieblichen Aktionstag anlässlich der Eröffnung der WTO-Tagung in Katar.

10. November 2001: Aktionstag der Bewegung gegen die Konzernherrschaft.

11. bis 13. Dezember 2001 in Brüssel: 2.Europäische Erwerbslosenvers.

13. Dezember 2001 in Brüssel: Aufruf zur Demonstration durch den Europäischen Gewerkschaftsbund.

14. Dezember 2001 in Brüssel: Großdemonstration gegen den EU-Gipfel und Forum der sozialen Bewegungen in Brüssel.

Alle Termine sind ohne Gewähr. Der RSB / IV. Internationale wird sich an der Mobilisierung und der Demonstration beteiligen.

 

Nachfragen und Kontakt deshalb an: buero@rsb4.de bzw. RSB / IV. Internationale; Verbindungskanal, linkes Ufer 20-24; 68159 Mannheim; Tel./Fax: 0621/1564046.

 

  Berlin:
Kampf gegen Krieg, Entlassungen und Sozialabbau!
Mitgehangen, mitgefangen!
PDS & Krieg
Die Rezession bahnt sich an:
Die Weltwirtschaft nach dem 11. September
Berliner Krise:
Was ist zu tun?
Betrieb & Gewerkschaft
5000 mal 5000
Korporatismus gegossen in Tarifverträge
Österreich:
Gewerkschaft im Visier
Generalstreik gegen Krieg?
Schwerpunkt
Die Folgen des Terroranschlags
„Amerikas neuer Krieg“
Schock und Ausschreitungen nach dem Terroranschlag
Die Labour Party Pakistan zu den Anschlägen
Stoppt die Angriffe auf Arab-Americans
Antifa
Kurzer Sommer der Staatsantifa
Göteborg:
Gerichte verschärfen Urteile
International
Kampf der Barbaren
Der Taliban-Effekt
ArbeiterInnen von VW-Mexiko brechen Lohndiktat
Zur Problematik der Tobin-Steuer
RSB-Berlin
Plattform für Wahlintervention
Aus dem RSB
Herbstseminar des RSB
Antisemitismus und Antizionismus
Und...
14. Dezember 2001
Auf nach Brüssel!
Gewinne & Entlassungen
Der real existierende Kapitalismus
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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