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  Agenda 2010: Protest, Widerstand, Streik!

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26. Juli – 1. August
Internationales sozialistisches Sommercamp in Portugal

Gemeinsam gegen Krieg und kapitalistische Globalisierung!

Seit 1984 organisieren Jugendliche aus ganz Europa, die mit der sozialistischen IV. Internationale sympathisieren, ein internationales Sommercamp. Eine Woche lang haben mehrere hundert politisch interessierte und aktive junge Linke die Gelegenheit, über die verschiedensten Themen zu diskutieren, sich über die Aktivitäten in den anderen Ländern zu informieren und gemeinsam Spaß zu haben.

Das 19. Sommercamp der IV. Internationale findet dieses Jahr vom 26. Juli bis 1. August in der Mitte von Portugal statt. Beim letztjährigen Camp in Frankreich nahmen um die 500 Jugendliche aus 18 Ländern, von Russland über Portugal bis Algerien, teil. Wie jedes Jahr wird das politische Programm des Jugendcamps von einem Delegiertentreffen der Jugendorganisationen und Jugendlichen in der IV. Internationale vorbereitet. Es verknüpft Beiträge von erfahreneren GenossInnen mit den Aktivitäten der jugendlichen Mitglieder und AktivistInnen.

Was gibt’s auf dem Camp?

Auf dem Sommercamp wird jeden Tag ein politisches Programm mit Diskussionen in Foren und Workshops zu aktuellen theoretischen und geschichtlichen Fragen stattfinden. Gäste aus anderen Kontinenten werden aus erster Hand von den politischen und sozialen Auseinandersetzungen in ihrer Heimat berichten Je nach Lust und Laune könnt ihr aus dem angebotenen Programm aussuchen was ihr wollt, von den theoretischen Bildungsveranstaltungen, über die Berichte zu aktuellen Kämpfen und Bewegungen bis hin zur gemeinsamen Entwicklung von politischen Aktionen ist alles dabei. Natürlich wird auch viel Zeit sein, selber Treffen mit AktivistInnen aus anderen Ländern zu organisieren. Darüber hinaus gibt es natürlich auch viele Freizeitangebote wie Kino, Disco, Konzerte oder Sport. Da das Camp in Selbstverwaltung seiner TeilnehmerInnen organisiert wird, kann sich auch Jede und Jeder selbst überlegen, was er oder sie machen möchte, damit der Spaß nicht zu kurz kommt. Wer nicht so gerne Fremdsprachen spricht, muss keine Angst haben, denn für die Übersetzung wird wie jedes Jahr gesorgt sein.

Gemeinsam gegen Krieg und kapitalistische Globalisierung!

Der Krieg gegen den Irak hat gezeigt, dass die Aufteilung der Welt und ihrer Märkte auch wieder militärisch durchgesetzt werden soll. Daher ist Krieg eine Weiterführung der neoliberalen Globalisierung. Deutlich wird das auch daran, dass die USA und ihre Verbündeten nach außen Krieg führen und nach innen massiv BürgerInnen- und Sozialrechte abbauen. Auch die deutsche Bundesregierung nutzt die öffentliche Aufmerksamkeit am Feldzug gegen den Irak, um mit dem größten Kahlschlag seit Ende des 2. Weltkriegs das Sozialsystem komplett umzubauen. Wie Krieg und kapitalistische Globalisierung zusammenhängen und wie wir dagegen aktiv werden können, wird ein zentrales Thema auf dem Sommercamp werden. Daher sind auch "Krieg und Medien", "Präventivkrieg" oder "Naher Osten" Programmpunkte. Die Antiglobalisierungsbewegung der letzten Jahre hat gezeigt, dass sich Widerstand vernetzen und internationalisieren lässt. Das Camp bietet die Möglichkeit zu diskutieren, wie sich Antiglobalisierungsbewegung und Antikriegsbewegung verbinden lassen und wie wir gemeinsam etwas entwickeln können.

So funktioniert das Camp:

Das Camp funktioniert in Selbstverwaltung und Selbstorganisation der TeilnehmerInnen. Die Übernachtung und die verschiedenen Veranstaltung finden in Zelten statt. Jeden Tag trifft sich der gewählte Camprat, in dem Personen aus jedem Land vertreten sind. Dort können Schwierigkeiten und Vorschläge diskutiert werden. Es gibt auch einen Frauenrat, der ähnlich wie der Camprat funktioniert. Natürlich heißt Selbstorganisation auch, gemeinsam zu putzen, die Bar zu organisieren oder die Disco zu machen. Aber keine Angst – viel Arbeit gibt’s bei Arbeitsteilung nicht.

1. Juni 2003
Großdemonstration gegen G 8-Gipfel in Evian/Genfer See

Vom 1. bis 3. Juni findet in Evian der diesjährige G-8-Gipfel statt. Von internationalen friedensbewegten und globalisierungskritischen Organisationen werden zahlreiche Aktionen gegen den Gipfel geplant, unter anderem Großdemonstrationen während des Gipfelbeginns am Sonntag, dem 1. Juni in Annemasse, Genf und Lausanne. In dem kleinen Ort Evian ist eine Großdemonstration nicht möglich. Es werden 200.000 bis 500.000 DemonstrantInnen erwartet.
Informiert euch, ob aus euren Städten Busse fahren! Auf nach Evian!

 

Interesse bekommen? Weitere Infos gibt’s unter der Kontaktadresse des RSB oder per Mail: sommercamprsb@freenet.de


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Der real existierende Kapitalismus
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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