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Diskussionen vor dem Weltkongress
Eine neue Weltlage

In Süddeutschland tagte am 18./19. Januar unsere Delegierten- Konferenz zur Vorbereitung des 15. Weltkongresses der IV. Internationale.

Erfreulicherweise konnte ein Teil gemeinsam mit unseren GenossInnen der internationalen sozialistischen linken (isl) - der ehemaligen VSP - stattfinden. Gäste aus England, Luxemburg und der Schweiz sorgten für eine internationale Beteiligung.

Der Weltkongress, das bedeutendste Organ der IV. Internationale, wird von den Sektionen auf nationaler und der internationalen Leitung auf globaler Ebene demokratisch vorbereitet. Er ist Ausdruck unseres Selbstverständnisses, dass die revolutionären SozialistInnen gleichzeitig ihre Organisationen auf nationaler und auf internationaler Ebene aufbauen müssen.

Seit April 2001 sind vier Ausgaben des Internationalen Internen Diskussionsbulletins (IIDB) in deutscher Sprache erschienen. Verschiedene Texte sind zudem in Inprekorr veröffentlicht worden. Die vorbereitende Diskussion des RSB über die Hauptthemen des Weltkongresses - Weltlage, Funktion und Aufgaben der "Vierten", Statuten, Ökologie, Kampf gegen die Unterdrückung nicht-heterosexueller Lebensformen – erstreckte sich also auf einen etwa 18 Monate dauernden Zeitraum.

Auf unserer Januarkonferenz standen die Debatten über die "neue Weltlage", über unser Selbstverständnis, unsere politischen und organisatorischen Aufgaben sowie eine von der Mehrheit der internationalen Leitung angestrebte Statutenänderung im Mittelpunkt. In einer meist sachlich geführten Debatte zeigten sich neben vielen Gemeinsamkeiten mit den anwesenden Mitgliedern der isl unterschiedliche Einschätzungen vor allem bei folgenden Fragen: Wie sind die "traditionellen" Massenströmungen der Arbeiter-Innenbewegung – (Post-) Sozialdemokratismus, (Post-)Stalinismus – einzuschätzen? Welche Bilanz müssen wir aus den organisatorischen "Umgruppierungen" der Linken in den 80er und 90er Jahren ziehen? Und damit verbunden: Brauchen wir ein neues organisatorisches Selbstverständnis und demzufolge neue Statuten?

Sowohl GenossInnen der isl als auch des RSB bilanzierten den gemeinsamen Teil der Konferenz als positiven Schritt. Offen ist allerdings nach wie vor die Frage der deutschen Sektion der "Vierten".

Wir sind jedenfalls gespannt, ob wir nach dem Weltkongress nicht nur von einer organisatorischen, sondern auch von einer politischen Stärkung der Internationale werden berichten können.

Heinrich Neuhaus

 


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