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  Kein Blut für Öl!

 

 

 

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Streik gegen Krieg!

Was SozialistInnen seit eh und je sagen, muss kein Traum bleiben. Welche gewaltige Kraft die ArbeiterInnenklasse entwickeln könnte, würde sie ihre stärkste Waffe einsetzen, lässt die Aktion zweier schottischer Lokführer gegen den Krieg erahnen.

Am 8. Januar weigerten sie sich, einen Munitionstransport durchzuführen. Die beiden in Motherwell in der Nähe von Glasgow (Schottland) arbeitenden Lokführer sollten die Munition nach Glen Douglas an der schottischen Westküste bringen. Glen Douglas ist das größte Waffenlager der NATO in Europa.

Die beiden Streikenden sind die einzigen Lokführer in jener Region, die dafür ausgebildet sind, eine solche Fracht auf der West Highland Linie durchzuführen. Die Kollegen erkannten ihre Chance und machten Gewissensgründe geltend. Zunächst versuchte die English Welsh and Scottish Railway (EWS), die für das „Verteidigungs"-ministerium solche Transporte durchführt, den Vorfall herunterzuspielen und sprach von technischen Problemen. Doch der Guardian veröffentlichte am 9.1. den Vorfall und berichtete auch über den Druck, den der EWS-Vorstand auf die Gewerkschaftsführung der Aslef, in der die beiden organisiert sind, auszuüben.

Es nutzte nichts. Die Aslef hatte schon längst öffentlich gegen den Krieg Stellung bezogen. Jetzt arbeitet die britische Antikriegsbewegung (Stop the war coalition) daran, dass dieses Beispiel Schule macht. Immerhin ist der öffentliche Druck in Großbritannien heute schon so groß, dass die beiden streikenden Lokführer nicht gemaßregelt wurden.

D.B


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