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Nazis wollen Linke abwerben!

Mehrmals in den letzten Wochen versuchten Nazis von der sog. freien Kameradschaft "Aktionsbüro Süd" in München Kontakt zu Linken zu bekommen. So tauchten sie im Dezember bei einer Veranstaltung der Gegenstandpunkt-Jugendgruppe über die Wehrmachtsausstellung auf. Die OrganisatorInnen verwiesen sie jedoch nicht des Raumes, sondern diskutierten mit ihnen. Das ermutigte die braunen KameradInnen wohl dazu, gleich bei der nächsten Demo aufzutauchen – einer Antikriegskundgebung der attac-Hochschulgruppe. Sie hatten ein Transparent mit der Parole "Gegen den US-Imperialismus" dabei und auch hier wurden sie nicht von der Demo geworfen.

Im Januar fand der Kongress gegen die NATO-Sicherheitskonferenz statt. Das Bündnis war diesmal darauf vorbereitet, dass FaschistInnen auch hier wieder versuchen würden, mit Linken zu diskutieren. Und tatsächlich erschien eine Gruppe von ca. 15 Nazis vor dem DGB-Haus, einige Nazis hatten sich schon eingeschlichen und versuchten TeilnehmerInnen des Gegenkongresses anzusprechen. Doch weil damit gerechnet worden war und weil das Bündnis im Vorfeld geklärt hatte, dass mit Nazis grundsätzlich nicht diskutiert wird, wurden sie sofort rausgeschmissen.

Die Nazis versuchen, mit nationalistischer Antikriegspropaganda an Forderungen gegen den Irakkrieg anzuknüpfen. Hier müssen wir uns klar abgrenzen und sofort zeigen, dass wir nicht gemeinsam mit Nazis gegen die USA demonstrieren werden.

Korrespondentin München


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