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  Kein Blut für Öl!

 

 

 

INNEN
Gegen Ihren Krieg:
Am 15.2. in Berlin!

Wir demonstrieren an diesem Tag in den Hauptstädten unseres Kontinents für den Aufbau einer anderen Welt:

„Eine Welt der Gleichheit, sozialer Rechte und Achtung der Verschiedenheiten; eine Welt, in der das Recht auf Bildung, einen anständigen Arbeitsplatz, Gesundheitsversorgung und Wohnung für alle gilt; in der Armut, Sexismus, Frauenunterdrückung und Rassismus keinen Platz haben.

Eine Welt, in der Menschen vor Profit gehen. Eine Welt ohne Kriege."

(Aus der Abschlusserklärung des Europäischen Sozialforums, Florenz, 9. November 2002)

Die Berlinerinnen und Berliner und die gesamte deutsche Friedensbewegung haben mehrmals gezeigt, wozu sie in der Lage sind: Beim BRD-Besuch von US-Präsident Bush letztes Jahr demonstrierten an drei Tagen Hunderttausende gegen die amerikanische Kriegspolitik. Auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am 12. Januar demonstrierten 15.000 Kommunistinnen und Kommunisten auch gegen den imperialistischen Krieg.

Auf dem europäischen Sozialforum (ESF) in Florenz im November (Avanti berichtete) wurde beschlossen, am 15. Februar in allen Hauptstädten zu Massendemonstrationen gegen den drohenden Angriff auf den Irak zu mobilisieren. Bis Ende Januar sind Demonstrationen in mindestens 25 Ländern bekannt, von Washington bis Sofia von Paris bis Ljubljana. Die zentrale Demonstration in der BRD wird in Berlin stattfinden.

Am Tag der Demonstration sollen sich um 12.00 Uhr zwei Demonstrationszüge in Bewegung setzen, einer vom Breitscheidplatz (nahe Bahnhof Zoo) und einer vom Alexanderplatz, wo sich auch der RSB treffen wird. Die Züge enden beide am Brandenburger Tor, wo es von 14.00 Uhr an eine Abschlusskundgebung geben soll.

Ob mit oder ohne direkter BRD-Beteiligung oder UNO-Mandat: Wir zeigen unsere Ablehnung eines Krieg für die Profite der Öl- und Rüstungskonzerne. Gerhard Schröder hatte keine Schwierigkeiten, deutsche Bomber nach Jugoslawien, deutsche Kriegsschiffe in den indischen Ozean und deutsche Elitetruppen nach Afghanistan zu schicken. Er hat nun am 21. Januar angekündigt, diesmal keine Soldaten zu schicken. Das liegt nicht nur an der Friedensbewegung, sondern vor allem an den Interessen der deutschen Konzerne im Irak, die diesmal eben andere sind als die der amerikanischen Multis. Aber unsere Bewegung gegen ihren Krieg hat es in der Hand, die Kriegsfähigkeit der BRD durch massive Proteste auch zukünftig einzuschränken.

Jakob Erpel


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