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Schröders Abgeltungssteuer–Offensive
Niedrigsteuer für Kapitalerträge & Amnestie für
Steuerflüchtlinge
Gabriel und andere SPD–Ministerpräsidenten hatten aus wahltaktischen
Gründen die Debatte um die Vermögenssteuer aufgegriffen. Die neoliberale
Antwort der Bundesregierung sowie das flotte Einlenken der
sozialdemokratischen Wahlkämpfer ist bezeichnend für die Interessen und für
den Klassencharakter von SPD und Grünen.
1997, noch unter Kohl, wurde die Vermögenssteuer ausgesetzt
und später abgeschafft. Anlass war ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts
von 1995, das die steuerliche Bevorzugung von Immobilien als verfassungswidrig
erklärte. Offiziell ging es den Herrschenden also damals noch gar nicht um
eine Abschaffung. Argumentativ erschien dies auch deswegen als schwierig, weil
selbst beim Vorbild USA die Besteuerung von Vermögen weitergeführt wird. Dort
macht sie wie auch in Japan und GB immerhin 10% des Steueraufkommens aus.
Gut geölte Propagandamaschine
In den letzten 10 Jahren wurden in der BRD die
Körperschaftssteuer und der Spitzensteuersatz gesenkt und von SPD–Grünen die
Steuerbefreiung von Gewinnen aus dem Verkauf von inländischen
Kapitalbeteiligungen durchgesetzt. Die Vermögenssteuer wurde schlicht und
einfach ganz abgeschafft.
Hintergrund dieser Entlastung der Reichen und Superreichen
ist das gesellschaftliche Kräfteverhältnis zu Ungunsten der
ArbeiterInnenklasse. In der öffentlichen Debatte wird der ständig
vorgebrachten Forderung nach "Entlastung der Unternehmen" nichts Wirksames
entgegengesetzt. Selbst die Gewerkschaften weisen nur hin und wieder darauf
hin, dass Vermögens-, Grund-, Erbschafts- und andere Steuern auf Eigentum in
Deutschland mit 0,9% einen geringeren Anteil am Bruttosozialprodukt haben als
in den USA mit 3.1 %, Britannien mit 3,9% und Frankreich mit 3,2%. Die
Propaganda der Herrschenden wirkt hier kaum gebremst.
Von Gewerkschaftsseite wird seit dem Sommer, mal laut, mal
leise, die Wiedereinführung der Vermögenssteuer gefordert. Einige
Gewerkschaften unterstützen den Aufruf der Memorandum–Gruppe, in der es zu
Recht heißt: "Die leistungslosen Vermögenseinkommen sind in den 90er Jahren im
Vergleich zu allen anderen Einkommensarten weitaus am schnellsten gestiegen.
Nach Berechnungen des WSI nahmen sie (brutto, saldiert) von 125 Mrd. Euro 1991
auf 205 Mrd. Euro 2000, damit um 64% zu". Doch das reicht nicht, um dem Druck
zur "Lohnzurückhaltung" im öffentlichen Dienst standzuhalten.
Schröders Offensive
Auf die ungeliebte Debatte reagierte Kanzler Schröder mit
einer neuen Offensive und versuchte dabei auch noch die Menschen für dumm zu
verkaufen. Sein Vorhaben zur Abgeltungssteuer auf "Kapitalerträge"
(marxistisch ausgedrückt: Profite auf Geldkapital) ist kein Instrument, um
neue Ressourcen für den Staat locker zu machen, sondern nur ein weiterer
Schritt zur "Entlastung" der KapitalbesitzerInnen. Angeblich könne man mit der
geplanten Abgeltungssteuer 100 Mrd. Euro ins Land zurückholen, damit 25 Mrd.
Euro Steuern einnehmen und mache so die Vermögenssteuer "überflüssig".
Begründet wird dies mit dem Beispiel Italien. Dort hat man in der Tat 60 Mrd.
Euro "repatriiert" d.h. Schwarzgeld zurückgeholt und legalisiert. Für diese
Gelder betrug der Steuersatz gerade mal 2,5%, was also eher einer symbolischen
Steuer gleichkommt.
Wie schon das ver.di–Vorstandsmitglied Mönig–Raane zu Recht
sagt: "Es ist frommer Abglaube, dass nun Reiche in Scharen ihre heute mit null
Prozent versteuerten Vermögen freiwillig einer 25-Prozent-Steuer unterwerfen
werden" (Handelsblatt, 17.12.02). Nach Ermittlungen des
Bundesrechnungshofes wird im Ausland deutsches Vermögen im Wert von 900 Mrd.
Euro verwaltet. "’Es gibt niemanden in Deutschland, der sagen kann, wie viel
davon dem Privatvermögen zuzuordnen ist’ und niemand könne sagen, wie viel
davon zurückfließen werde, sagt BVR–Steuerexperpte Tischbein" (Handelsblatt,
17.12.02). Somit werden all die Reichen, die Gelder im Inland angelegt haben,
die damit erzielten Gewinne nicht mehr mit ihrem persönlichen Steuersatz von
48,5% plus Soli–Zuschlag versteuern müssen, sondern nur noch mit 25%,
jedenfalls solange das Finanzamt nicht automatisch und ohne Einschränkung über
die jeweils abgeführte Quellensteuer informiert wird. Nach Berechnungen der
Steuer"gewerkschaft" wird diese erneute kapitalistenfreundliche Maßnahme
Schröders dem Staat weitere Einnahmeverluste von 1 bis 1,5 Mrd. Euro
bescheren!
Steigende Staatsverschuldung
Selbst das Funktionärsorgan direkt der IG Metall
schrieb am 13.12.02: "Seit die Körperschaftssteuer 2001 neu geregelt wurde,
mussten die Finanzämter mehr Steuern an Firmen zurückzahlen als sie einnahmen,
dieses Jahr bis August drei Milliarden Euro".
Diese Tendenz setzte schon in den 80er Jahren ein und
beschleunigte sich in den 90ern. Sie hat eine drastisch ansteigende
Staatsverschuldung und eine sinkende eigene Wirtschaftstätigkeit des Staates
zur direkten Folge. Während z. B. die Nettoeinkommen aus Gewinn und Vermögen
zwischen 1992 und 1998 von 533 Mrd. DM auf 809 Mrd. DM (+ 51,7%) stieg,
stiegen im gleichen Zeitraum die Schulden allein des Bundes von 1.002 Mrd. auf
1.455 Mrd. DM (+45,2%). Anders betrachtet: In diesem Zeitraum stieg das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 22,2%, die Ausgaben des Bundes aber nur um 6,5%.
Der drastische Rückgang der Steuereinnahmen aus Gewinn und Vermögen (1992–98 =
-20,6%) ist die Grundlage für die wachsende Staatsverschuldung. Den sollen die
Lohnabhängigen durch geringere Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst und
Kürzungen von staatlichen organisierten Unterstützungszahlungen
("Transferleistungen") bezahlen: gering-ere Zuschüsse zur
Arbeitslosenversicherung, zur Rentenkasse usw. Ausdruck dieser Entwicklung
sind folgende Zahlen: Steuereinnahmen 2001: 476,3 Mrd. Euro, 2002: 471,5 Mrd.
Euro. Die Sozialbeiträge hingegen sind im gleichen Zeitraum von 383,6 Mrd.
Euro auf 393,0 Mrd. Euro gestiegen. Ergänzt wird dieses Bild von der sinkenden
Lohnquote für die gesamte Wirtschaft: 1991 betrug die Lohnquote noch 72,4%,
1998 schon nur noch 69,4%.
Der "schlanke" Staat
Der Staat macht sich "schlank" und scheidet immer mehr als
beschäftigungs-wirksamer Faktor aus. Schon zwischen 1992 und 1998 ist der
Anteil der öffentlichen Investitionen von 12,7% auf 9,3% zurückgegangen. In
dieser Zeit war das BIP um 22,2% gestiegen, die öffentlichen Investitionen nur
um 2,2%. Sehr gravierend wirkt sich dies beim Zurückfahren der Investitionen
für den öffentlichen Verkehr (ÖPNV und Bahn) aus. Die Ausgaben sind auf dem
Stand von 1999 eingefroren. Noch drastischer ist es im öffentlichen
Wohnungsbau. Hier wurden im Jahr 2002 gerade mal 1,5 Mrd. Euro ausgegeben,
gegenüber 1999 ein Rückgang um ein Drittel. Insgesamt sind in den letzten 10
Jahren die Sachinvestitionen des Staates von 52 Mrd. Euro auf 40 Mrd. Euro
zurückgegangen. Ganz nebenbei ist der Rückgang öffentlicher Investitionen
schließlich auch einer der Faktoren für die gestiegene Arbeitslosigkeit.
Strukturell wird sich also die Lage schon in wenigen Jahren
noch verschlim-mern. Trotz erster Bedenken in Bezug auf die zunehmende
Verknappung öffentlicher Mittel und der daraus resultierenden sinkenden
Handlungsmöglichkeiten des Staates ist keine Abkehr von der neoliberalen
Angebotspolitik der Bundesregierung feststellbar. Clement ist vielmehr der
Garant dafür, dass die "Verbesserung der Ertragslage der Unternehmen" oberste
Handlungsmaxime der Bundesregierung ist. Dies wird noch dadurch verstärkt,
dass unter Kohl und Schröder eifrig privatisiert wurde. So sind auf diese
Weise allein von 1998 auf 2000 die Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit
des Staates von 26,8 Mrd. DM auf 14,2 Mrd. gesunken. Die Differenz fließt
jetzt in die Taschen der KapitalistInnen, die sich diese Teile des
Volksvermögens billig unter den Nagel gerissen haben.
Die VermögensmillionärInnen wurden 1995, als es noch die
Vermögenssteuerstatistik gab, mit 155179 Personen beziffert, und zwar mit
einem Gesamtvermögen von 563 Mrd. DM. Sie zahlten 3,6 Mrd. DM, was einem
Steuersatz von sage und schreibe 0,63% entspricht. Bei einer (mittelfristig)
durchschnittlichen Kapitalrendite von heute 10 bis 12 Prozent würde selbst die
Wiedereinführung der Vermögenssteuer alten Stils die Profite nur marginal
berühren. Bis 1997 hat die Vermögenssteuer insgesamt jährlich immerhin 9 Mrd.
DM gebracht. Eine Modellrechnung des Deutschen Instituts für
Wirtschaftsforschung (DIW) ergab, dass bei einem Freibetrag von 250 000 Euro
und "einem Steuersatz von 1% der Staat 30 Mrd. DM (also rund 15 Mrd. Euro)
einnehmen könnte" (Zirkular der Arbeitsgruppe Alternative
Wirtschaftspolitik, Bremen Sept. 1999, S. 24).
In den letzten 5 Jahren wurden 2 Billionen DM vererbt. Die
Erbschaftssteuer (Steuersatz bei 100 000 DM bis 500 000 DM: 7%) brachte aber
1998 gerade mal 4 Mrd. DM (weniger als die Branntweinsteuer). Vererben können
selbstredend nur die Reichen. Das untere Drittel der Haushalte hat mehr
Schulden als Vermögen, das obere Drittel besitzt 70% aller Vermögenswerte.
"Würde der deutsche Fiskus hier eingreifen und Erben auf dem gleichen Niveau
wie in den USA zur Kasse bitten, könnte er einen zweistelligen
Milliardenbetrag einnehmen" (Der Spiegel 51/2002).
Zu hohe Steuern?
Das Netto-Geldvermögen der Produktionsunternehmen betrug
1980 1 397,9 Mrd. DM, 1998 aber schon 5 579,1 Mrd. DM, mithin ein Zuwachs um
304,5 % (Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Juni ’99). Wenn im gleichen
Zeitraum die nicht entnommenen Gewinne um 659% gestiegen sind, die
Nettoinvestitionen aber um 54%, dann ist in diesem Zeitraum das
Netto–Geldvermögen gigantisch gewachsen.
Es liegt also nicht an den zu hohen Steuern, wenn nicht
mehr investiert wird, sondern an den fehlenden (profitablen)
Anlagemöglichkeiten in der Realwirtschaft. 1991 wurden noch 73,8% der Erträge
in Sachanlagen investiert. 1998 waren es schon nur noch 54,4% (Deutsche
Bundesbank Monatsbericht Juni 1999, S. 25).
Eine weitere Senkung der Unternehmenssteuern würde nur die
Tendenz zur Geldkapitalanhäufung stärken. Mit mehr Arbeitsplätzen hat das
rundweg gar nichts zu tun. Im Gegenteil: Die zu erwartende sinkende Kaufkraft,
die u. a. mit dem Hartz–Konzept verbunden ist (Absenkung der Arbeitslosenhilfe
usw.) wird die kaufkräftige Nachfrage senken und damit auch die Auftragslage
in der Industrie, im Dienstleistungssektor usw.
Was tun?
Wenn die Gewerkschaften oder etwa die PDS von einer
eingetretenen (manchmal sogar nur drohenden) "Schieflage" sprechen, meinen sie
eine "nicht mehr tragbare" Verschiebung zugunsten der Reichen. Aber dass es
überhaupt arm und reich gibt, wird bei ihnen nicht grundsätzlich kritisiert.
Man vergleiche dazu etwa das Gewerkschafts-info 3–99 der
PDS–Bundestagsfraktion (inzwischen sind die Stellungnahmen noch lauer
geworden):
"Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland schützt
zwar das Eigentum, macht aber gleichzeitig in Artikel 14 zur Voraussetzung,
dass seine Verwendung dem ‚Wohle der Allgemeinheit‘ dient. Davon kann keine
Rede mehr [!!] sein, seit sich die großen Gewinne und Vermögenseinkommen immer
mehr aus der Finanzierung des Gemeinwesens zurückziehen". Hier wird ein
angeblich sozialer "Rheinischer Kapitalismus" verklärt. Die Klassenfrage
stellt sich mit diesem Ansatz nicht.
Wir sind der entgegengesetzten Meinung: Es liegt in der
Natur der kapitalistischen Produktionsweise, dass die Minderheit der
Produktionsmittelbesitzer durch den Verwertungsprozess des Kapitals reicher
wird, während die Masse der Lohnabhängigen stagniert oder verarmt, von den
Folgen sozialer Ausgrenzung eines wachsenden Teils der Gesellschaft ganz
abgesehen. Selbst der offizielle Armuts- und Reichtumsbericht der
Bundesregierung von 2001 kommt zu dem unumstößlichen Schluss: "Die
Ungleichheit der Einkommen ergibt sich aus dem Marktprozess". In avanti
vom Juli–August 2001 hieß es dazu: "Es ist nämlich genau die Tatsache, dass
die einen über Produktivvermögen verfügen und deshalb ihr Vermögen ständig
mehren können (mit Hilfe des eingesackten Mehrwerts), wogegen die anderen, die
Lohnabhängigen, die Werte dieser Gesellschaft schaffen (und dafür eben nur den
‚Marktwert‘ ihrer Arbeitskraft als Lohn erhalten)".
Deswegen wollen wir auch nicht einfach nur umverteilen, wie
die PDS – oder ab und zu auch mal die Gewerkschaftsbürokratie – es wollen. Es
geht darum, dieses gesamte unmenschliche System aus den Angeln zu heben. Im
Rahmen einer konsequenten klassenkämpferischen Politik kann eine klare Haltung
zur Vermögenssteuer (contra Abgeltungssteuer) eine wichtige Rolle spielen. Sie
kann helfen Klarheit zu schaffen. Aber:
Gegen die oben beschriebene systematische Politik zugunsten
der Reichen und Superreichen hilft kein isolierter Aufschrei. Es muss ein
umfassendes, glaubwürdiges, vor allem konsequent umgesetztes Aktionsprogramm
seitens der Gewerkschaften zur Mobilisierung der KollegInnen entwickelt
werden. Und es braucht einen wirklichen Kampf gegen Kabinett und Kapital.
Gerade die Tarifrunde im Öffentlichen Dienst ist eine gute Gelegenheit, um mit
konkreten Beispielen die Forderung zu verbreiten: Enteignet die Reichen und
Superreichen!
D. Berger
| Billigjobs
Nach dem Willen der ganz großen Koalition im Bundestag sollen künftig für
Billigjobs bis 400 Euro keine Sozialabgaben bezahlt werden. Damit
verbilligt sich für eine größere Zahl von Beschäftigten die Bezahlung
durch die Kapitalisten. Es werden dann nur noch 25% pauschal abgeführt
(und zwar an die Bundesknappschaft). Davon gehen 10% (statt 19,5%) an die
Rentenkasse, 10% (statt rund 14,5%) an die Krankenkasse (bzw. deren
Ausgleichsfonds). Die Ausdehnung der Billigjobs (eine Steckenpferd der
Grünen) bedeutet für Sozialkassen und Steuern einen Einnahmeverlust von 1
Milliarde Euro.
D.B. |
| Jammern auf
hohem Niveau Die Einkommen der
Selbständigen liegen bei 290% des Durchschnitts aller Privathaushalte
(35000 Euro), die Quote stieg von 253% in 1993 kontinuierlich. Geschrumpft
ist die Quote der ArbeiterInnen von 95% auf 90,5%, die der Arbeitslosen
von 65,4 auf 58,5% und die der SozialhilfeempfängerInnen von 43,2 auf
40,4%, d.h. sie lagen und liegen unter der Armutsschwelle. Gleichgeblieben
sind die Quoten der Beamten mit 140% und der RentnerInnen mit 67%.
B.S. |
| Kürzungen
von 4 Milliarden "Ungeachtet eines
Milliardendefizits in diesem Jahr will BA–Chef Florian Gerster seinen Etat
für 2003 ohne neue Bundeszuschüsse planen. ‚Unser Ziel muss eine an den
Einnahmen orientierte Ausgabenpolitik sein – und nicht umgekehrt‘, sagte
er dem Handelsblatt" (Handelsblatt vom 4.10.02). Inzwischen hat die
Bundesregierung sogar Kürzungen von 4 Milliarden eingeplant (FAZ 16.
10. 02). Allein über die Absenkung der Arbeitslosenhilfe will Eichel
2003 2,3 Mrd. Euro einsparen (2004 und 2005 dann 5, 1 und 5 Mrd. Euro).
Funktionieren soll dies z.B. über die verstärkte Anrechnung von Einkommen
des/der Lebenspartners/–partnerin und die Verringerung des eigenen
Freibetrags.
D.B. |
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Denn wer da hat...
2001 sind die Nettolöhne ( 3,2% ) wieder weniger gestiegen als die
Nettogewinne und Vermögenseinkommen (5,6% ). Und das bei der
Konjunkturflaute! Die Steuerbelastung der Löhne und Gehälter lag im
Durchschnitt bei 18,5%, die auf Gewinn- und Vermögenseinkommen bei 8%: Es
steht schon in der Bibel: Denn der da hat, dem wird gegeben, dass er die
Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird genommen, was er hat (Math.
13,12). Quelle s. oben
B.S. |
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